Sinnliche Dominanz. Berlin. Zürich. FMTY.

Autor: Vyra

  • Heart of the Dominatrix documentary

    Heart of the Dominatrix Dokumentarfilm

    Großleinwand-Debüt mit Inanna Justice

    Wann immer ich Inanna Justice, treffe, denke ich: Wie kann man so f*cking cool sein?

    Wir haben uns erstmals auf einem BDSM-Festival in Paris getroffen und uns später während der Entstehung ihres Buches Heart of the Dominatrix, wieder vernetzt, in dem 21 Dominatrices aus aller Welt vorgestellt wurden. 2024 war ich dann bei ihrem Femdom France Event. Deshalb fühlt es sich besonders bedeutungsvoll an, im Dokumentarfilm Heart of the Dominatrix, vertreten zu sein, der Inannas Arbeit und ihre Kink-Philosophie erforscht. 

    Der Film begleitet sie auf Reisen, in Sessions, Workshops, auf Filmfestivals und bei Events wie Femdom France, ebenso wie in den ruhigen, privaten Momenten dazwischen. In all diesen Situationen spricht sie über BDSM mit einer Klarheit, die sowohl geerdet als auch großzügig wirkt.

    Ich tauche in Kapitel zwei auf, in einem Gespräch, das wir gefilmt haben, als sie für das SxTech Festival in Berlin war. Besonders gefallen hat mir, wie der Film kurze, aber intime Einblicke in ihre Sessions gibt, vor allem in ihren Einsatz von Berührung. Das ist eine Art zu spielen, die mit mir sehr resoniert. Und es gibt einen großartigen Workshop-Abschnitt, in dem unsere gemeinsame Freundin Madame Lule auftaucht. Die Workshopszenen sind sehr heiß!

    Der Film zeigt außerdem, wie viel Arbeit Inanna über ihre Rolle als Dominatrix hinaus leistet. Sie ist Filmemacherin und Eventproduzentin. Der Dokumentarfilm gewährt einen Einblick in die Realität hinter erotischen und BDSM-bezogenen Produktionen und zeigt, was nötig ist, um mit Diskriminierung und logistischen Hürden umzugehen.

    Einige Szenen haben besonders starken Eindruck bei mir hinterlassen. Die Tee-Service-Szene ist ästhetisch und fängt die Sinnlichkeit und Verletzlichkeit ein, die in Service steckt. Ein weiteres Highlight ist Midoris Definition von Kink, die wunderschön formuliert ist. Und die abschließende Playparty-Sequenz voller starker Frauen, die die Körper von Männern für ihr Vergnügen nutzen, ist meine Version einer idealen Welt. Ein kinky Matriarchat.

  • The Obedient Husband Academy

    Die Akademie für gehorsame Ehemänner

    Ein strukturiertes Programm für männliche Unterwerfung und Verhaltenstraining

    Seien wir ehrlich. Das alte Sprichwort „Warum die Kuh kaufen, wenn man die Milch umsonst bekommt“ mag veraltet sein, das Verhalten, das es beschreibt, ist es aber nicht. Zu viele Männer werden bequem, sobald sie glauben, sich ihrer Frau sicher zu sein. Daraufhin sinken die Standards , die Körperpflege lässt nach, der Einsatz im Schlafzimmer wird optional. Man begnügt sich mit dem absoluten Minimum.

    Hier greifen Vyra und Angelina ein.

    Ein Nachmittag mit uns beiden reicht aus, um der dankbaren Frau einen Ehemann oder Partner zurückzugeben, der sauber, aufmerksamer und sich seiner Verantwortung sehr bewusst ist. Wir schicken deinen Mann zu dir zurück, neu motiviert und korrekt trainiert.

    An der Akademie für gehorsame Ehemänner bieten wir eine Reihe gezielter Trainingsmodule an, die darauf ausgelegt sind, konkrete Defizite zu korrigieren. Jedes Modul ist in Umfang und Intensität an die individuellen Bedürfnisse, Grenzen und Korrekturbedarfe angepasst. Die Module können einzeln gebucht oder zu einem intensiven zweitägigen Bootcamp kombiniert werden, das den gesamten Lehrplan abdeckt.

    Der Abschluss jedes Moduls wird formell anerkannt. Absolventen erhalten ein Diplom, gefolgt von einer zeremoniellen Abschlussfeier, die ihre Rückkehr zur Nützlichkeit markiert.

    Die Module

    Modul I: Persönliche Hygiene und Auftreten
    Dieses Modul setzt einen strikten Reset der Pflegestandards durch erzwungene Instandhaltung, ästhetische Disziplin, Feminisierungsübungen, High-Heel-Training, erzwungenes Waxing, korrigierende Servicearbeiten sowie Hausdienste für uns und unsere Kolleginnen. Der genaue Fokus wird an Erscheinungsbild, Gewohnheiten und Defizite der jeweiligen Person angepasst.

    Modul II: Häusliche Kompeten
    Hier liegt der Schwerpunkt auf Reinigungsdrills, räumlicher Wahrnehmung, Aufgaben­gehorsam und der Beseitigung selektiver Blindheit. Das Training wird so angepasst, dass spezifische häusliche Schwächen korrigiert werden, bis Sauberkeit instinktiv wird und nicht mehr verhandelbar ist.

    Modul III: Sexuelle Re-Edukation
    Der Fokus dieses Moduls liegt auf Leistungskorrektur, Ausdauertraining, Aufmerksamkeitsschulung und dem Verlernen fauler, selbstbezogener Gewohnheiten. Übungen und Anforderungen werden an Erfahrungsstand und Leistungsprobleme der jeweiligen Person angepasst.

    Modul IV: Kommunikation und Verantwortlichkeit
    Dieses Modul behandelt Zuhören, Reagieren und klares Sprechen. Korrigierende Übungen und kontrollierte öffentliche Demütigung werden bei Bedarf eingesetzt, um Verhaltensänderung und persönliche Verantwortung zu festigen.

    Modul V: Nützlichkeit und Dienst
    Diese Phase trainiert den Körper darauf, einem Zweck zu dienen, durch Gehorsam, Ausdauer und die Aufgabe des Egos mittels fortgeschrittener Dienstpraktiken wie Blowjob-Training oder dem Dienen als menschliche Toilette für uns und unsere Kolleginnen. Die Struktur des Dienstes wird an Belastbarkeit, Widerstand und notwendigen Korrekturbedarf angepasst.

    Modul VI: Verdiente Bestrafung
    Das letzte Modul führt Konsequenzen, Struktur und Verstärkung ein. Bestrafung wird proportional und gezielt eingesetzt, basierend auf Verhalten, Fortschritt und dem nachgewiesenen Bedarf an Disziplin.

  • Dominatrix on Tour in Switzerland, From Biel to Zürich

    Dominatrix auf Tour in der Schweiz, von Biel nach Zürich

    Teil 1 - Biel und die Party

    A cup of espresso on a terrace table overlooking a cloud-filled valley and distant mountains.

    Ich wurde als Special Guest zu einer privaten BDSM-Party in einer Villa in Biel eingeladen. Ich kam ein paar Tage früher an und nutzte die Zeit für einen kleinen Urlaub. Ich besuchte eine nahegelegene Bison-Ranch, machte einen Spaziergang entlang des Bielersees und wanderte durch den verzauberten Nebel nach Magglingen hinauf. Oben, mit meinem Kaffee in der Hand, genoss ich einen atemberaubenden Blick auf die Alpen, die sich über einem Meer aus Wolken erhoben. Einfach magisch.

    Einige andere waren ebenfalls früher angekommen, darunter Jay Stark und Sir Chris vom Refugium Divine. Es war interessant, ihre Geschichten darüber zu hören, wie sie ein BDSM-Studio übernommen hatten. Sie hatten auch eine wunderschöne Single-Tail-Peitsche dabei, gemacht von jemandem namens Ron, einem etwas geheimnisvollen Peitschenmacher ohne eigene Website, in die ich mich sofort verliebt habe. Ich habe ihm bereits geschrieben, um eine zu kaufen und an einem privaten Workshop teilzunehmen.

    Der Tag der Party begann mit einer Bondage-Performance, und als diese vorbei war, legte ein DJ Beats auf, während Menschen in Latex, PVC oder Dessous um mich herum tanzten, spielten und fickten. Als Gast-Dominatrix konnten die Leute im Laufe des Abends kurze Mini-Sessions bei mir buchen. Ich führte die erste Person verschiedenen Leuten auf der Party vor, die ihn dann nach Belieben benutzen konnten, einer anderen Person gab ich ein hartes Spanking. Später spielte ich mit einem Paar, das noch nie eine dritte Person in seiner Konstellation gehabt hatte, danach folgte eine Forced-Orgasmus-Szene. Gegen Ende der Nacht bekam ein Mann eine Elektrosession auf der Tanzfläche, von einer anderen Frau und mir gemeinsam. Es machte so viel Spaß!

    Am nächsten Morgen kamen etwa zwanzig von uns, die in der Villa übernachtet hatten, zum Brunch zusammen und teilten unsere Lieblingsmomente der vergangenen Nacht. BDSM ist ein großer Teil meines Privatlebens, und Begegnungen mit Kinkstern aus verschiedenen Orten erinnern mich daran, wie schön das Gemeinschaftsgefühl ist, wenn wir zusammenkommen.

    Teil 2 - Zürich und meine Sessions

    Von dort fuhr ich am Montag nach Zürich und freute mich darauf, in die Van Cane Studios. zurückzukehren. Dies war meine vierte Tour nach Zürich und ins Studio, und ich komme alle zwei Monate wieder. Ich finde, es ist das schönste Studio, das ich je besucht habe. Alles ist so elegant und hat eine kraftvolle feminine Note.

    Ich entdeckte ich ein einzigartiges Metallspielzeug auf einem der Regale, etwas zwischen einem Cock Cage und einem Cock Ring, mit inneren Dornen, die sich tiefer in die Haut drücken, je weiter man die Schraube oben anzieht. Es wurde von einem Sub des Studios hergestellt und war etwas, das ich so noch nie gesehen hatte, also bestellte ich sofort eines. Ich liebe maßgefertigte BDSM-Spielzeuge!

    A hand holding a stainless steel BDSM clamp device with adjustable screws in a close-up view.

    Hier sind einige Highlights aus jedem Tag meiner Tour in Zürich:

    Tag 1
    Ein Gast wollte eine Peitschen- und Elektro-Session auf Augenhöhe. Ich liebe solche Sessions, die den körperlichen Aspekt in den Vordergrund stellen und die körperlichen Empfindungen verstärken. Meiner Meinung nach kann BDSM so vieles sein, und Sessions wie diese erinnern mich an sein unglaublich breites Spektrum. Als ich vor meiner Abreise gepackt habe, hatte ich gezögert, meine Peitschenkollektion mitzunehmen, da ich sie beim letzten Mal kaum benutzt hatte. Deshalb war ich sehr froh, dass ich sie in letzter Minute doch noch in meinen Koffer gepackt habe.

    Tag 2
    Ich hatte gerade nach einer Session geputzt, als ich Princess Zuleika in der Küche traf, die sich auf ihre Session vorbereitete. Wir sprachen darüber, wie wir an unsere Arbeit herangehen, und stellten fest, dass wir BDSM und Sexarbeit in vielerlei Hinsicht ähnlich sehen. Neue gleichgesinnte Kolleginnen kennenzulernen, ist eines der Dinge, die ich am Gastieren besonders liebe. Sie ging dann in ihre Session und kam etwa zehn Minuten später wieder heraus. Ihr Gast war ein wenig frech gewesen, und sie wollte Unterstützung beim Einsatz des Rohrstocks. Ich war nur allzu gerne dabei. Als ich den Raum betrat, war seine Augen verbunden und er hörte nur das Klackern meiner Absätze. Sie erklärte ihm, was er falsch gemacht hatte, und wir wärmten gemeinsam seine Arschbacken auf, danach gab ich ihm zehn harte Schläge mit dem Rohrstock, während er zählte. Es war nur eine kurze Duo-Session, aber ich konnte sofort spüren, wie gut unsere Spielstile miteinander harmonieren.

    Tag 3

    A person in a black mesh top taking a self-portrait in a dungeon studio with BDSM equipment in the background.

    Dies war unser drittes Treffen, und dieses Mal waren wir im Dungeon. Sobald er ankam, fixierte ich ihn auf der Style Fetish Liege. Sie ist breit und stabil und eignet sich perfekt, um ihn an den seitlichen Ringen zu fesseln und seinen Körper mit Gurten zu sichern. Der Spiegel über ihm gab ihm freien Blick auf alles, was ich mit ihm gemacht habe.

    Ich sagte ihm, dass er heute vollkommen trocken gehen würde. Ich bereitete die Venus 2000 vor, wählte den Zylinder, der ihm am besten passte, und ließ mir für die erste Runde Zeit. Er hatte eine große, kraftvolle Entladung. Ich ließ ihn kurz durchatmen und inspizierte die Ernte. Es war eine beachtliche Menge, was mich daran erinnerte, dass ich es ihm beim letzten Mal zu leicht gemacht hatte. Genau das sollte heute nicht passieren.

    Nach etwa einer Minute begann ich mit Runde zwei. Er stöhnte und bewegte sich so viel, wie es die Gurte zuließen, also kletterte ich auf ihn und setzte mich auf sein Gesicht, um ihn dort zu halten, wo ich ihn haben wollte. Als der Höhepunkt kam, kontrollierte ich den Schlauch und sah, dass noch ein paar Tropfen darin waren. Das war nicht akzeptabel. Ich wollte den Zylinder vollständig trocken haben.

    Nach einer kurzen Pause begann ich Runde drei. Am Ende dieser Runde waren noch ein oder zwei Tropfen übrig. Noch immer nicht trocken genug. Runde vier folgte, die einen einzigen Tropfen hervorbrachte. Ich entschied, dass eine letzte Runde für heute genügen würde.

    Für Updates zu meinen Reisedaten, Session-Verfügbarkeiten und exklusiven Fotos, folge meinem Telegram-Kanal hier: https://t.me/LadyVyra

    A hand holding a black braided leather whip on a wooden table.
  • Caviar from Four Dominatrices in PVC

    Kaviar von Vier Damen in Lack

    Das Custom-Video

    Es sollte eine ganz besondere Session werden. Vier Dominas in den gleichen schwarzen Lack-Outfits und Stiefeln geben einem Mann nacheinander ihren Kaviar.

    Christopher aus Texas hatte uns die Outfits einen Monat vorher geschickt und um ihn ein wenig zu teasen, machten wir sofort ein kleines Fotoshooting, als die Teile ankamen.

    Johanna Weber schrieb über die Vorbereitung im Atrium Blog.

    Hier lesen: Vier Damen in Lack

    Der Tag der Session kam und wie es manchmal passiert, gab es einen Notfall. Christopher konnte nicht erscheinen.

    Statt komplett gestylt ohne Ziel dazustehen, entschieden wir uns, im Separée im Atrium ein Custom-Video für ihn zu machen.

    Als wir die Outfits anzogen, sahen wir aus wie ein Team von Superheldinnen. Eine Art Catwoman, nur noch ein wenig kinkier.

    Wir schalteten die Kamera an, öffneten eine Flasche Champagner und ließen ihn wissen, dass er, auch wenn er nicht körperlich anwesend war, in Gedanken sehr bei uns war.

    Ich zeigte ihm den Toilettenstuhl von StyleFetish und deutete auf den Latexsack, genau an der Stelle, wo sein Kopf gewesen wäre. Ich erklärte ihm, dass er in exquisiten Detail sehen würde, was er bei der Session mit uns erlebt hätte.

    Wir setzten uns nacheinander langsam hin, spreizten die Beine vor der Kamera und filmten alles aus nächster Nähe, damit Christopher sehen konnte, wie ich, Pantera Ferrari, Lana van Orten und Johanna Weber ihn mit unserem Caviar bestrafen würden.

    Danach saßen wir im Pausenraum und schauten uns das Video gemeinsam an. Es ist wirklich beeindruckend, wie genau vier Frauen ihren Körper timen können. Mit den gleichen Outfits und dem Licht im Separée sah das Ergebnis großartig aus.

    Zum Abschluss stießen wir auf Christopher an, der das Gefühl einer Session mit uns nun immer wieder genießen kann, dank des Videos. Es war das erste Custom-Video, das ich je gemacht habe, und es hat so viel Spaß gemacht!

  • Is Tantra a Gateway to BDSM? 

    Ist Tantra ein Einstieg in BDSM? 

    Notizen aus einer Anfänger Session in Zürich

    In unserem Vorgespräch erfuhr ich, dass er bereits einige Tantramassagen gebucht hatte und diese sehr mochte. Er hatte mein Profil auf einer Tantra Massage Webseite gefunden und erzählte mir, dass ihn besonders die Stelle in meinem Profiltext angesprochen habe, in der ich beschreibe, wie ich mich wie eine Schlange um den Körper wickle. Dieses Bild war es, das ihn schließlich dazu brachte, eine Session bei mir zu buchen.

    Er war mehr daran interessiert, BDSM zu erkunden als eine Massage zu empfangen, konnte jedoch ohne Vorerfahrung noch nicht genau benennen, wonach er suchte. Aufgrund dessen, was ihn dazu bewegt hatte, mich zu kontaktieren, hatte ich bereits eine Vorstellung davon, welche Art von sinnlicher Reise zu ihm passen könnte, brauchte aber noch etwas mehr Orientierung. Vor einer Tantramassage bitte ich die Person immer, drei Worte oder Qualitäten zu nennen, die sie erleben möchte. Das habe ich auch ihn gefragt. 

    Gehalten. Ekstatisch. Sinnlich.

    Diese Worte gaben mir ein klares Gefühl dafür, wonach er suchte, auch wenn ihm selbst noch die Sprache dafür fehlte.

    Ich holte ihn ab, nachdem er mit dem Duschen fertig war, und legte ihm sofort eine Augenbinde an. Das mache ich gern bei Anfängern. Wenn der Sehsinn genommen wird, kann das helfen, sich tiefer in sich selbst hineinzuspüren. Anhand der Reaktionen auf meine Berührung kann ich einschätzen, ob genügend Vertrauen vorhanden ist, um sich hinzugeben, ob jemand Kontrolle abgeben kann und ob er meinen Händen folgt, während ich ihn führe. 

    Ich führte ihn in den Dungeon der Van Cane Studios, fesselte seine Arme mit Seil und beugte ihn nach vorne über den Spankingbock. 

    Ich entschied mich, zu Beginn dieser Session Elemente aus dem Tantra einzubauen. Was ich an der AnandaWave Methode besonders schätze, ist, dass ein zentrales Merkmal der Massage darin besteht, dass der ganze Körper berührt wird. Ich ließ meine Fingerspitzen seinen Oberkörper und seine Beine hinabgleiten und dann wieder nach oben. Ich benutzte meine Flogger ähnlich wie ich sonst Öl verteilen würde, zog sie in langen Bahnen entlang der Yin-Yang Linien, bevor ich die Wirkung steigerte. Ich achtete auf seinen Atem und seine körperlichen Reaktionen und passte Stärke und Rhythmus der Schläge entsprechend an.

    Noch immer mit verbundenen Augen fixierte ich ihn im Boomer und setzte mit recht forderndem Nippelspiel fort, wobei ich darauf achtete, dass alles weiterhin gut integriert blieb. Ich führte ihn durch eine ekstatische Prostata-Erfahrung, seine erste, und beendete die Session mit einer lingamfokussierten Massage.

    Diese Session unterschied sich äußerlich nicht von einer typischen BDSM-Erfahrung: Bondage, Peitschen, Nippelklemmen, BDSM-Möbel usw. Was sich jedoch spezifisch tantrisch anfühlte, war die Art und Weise, wie ich bestimmte Elemente integrierte, die Arbeit mit dem ganzen Körper, die Intention, dass der Empfangende seine körperliche Wahrnehmung erweitert, sowie die bewusste Einbindung des Atems.

    Im Nachgespräch sagte er mir, dass es eine wunderschön intensive Session und eine großartige erste Erfahrung für einen Anfänger gewesen sei. Ich reflektierte darüber, wie Tantra oft als Einstieg in die Erkundung von BDSM fungieren kann. Für manche bietet der Rahmen einer bewussten Körperarbeit das Maß an Sicherheit, das Anfänger brauchen, bevor sie sich weiterem BDSM annähern. Doch die bewusste Berührung, die ich in unserer Begegnung eingesetzt habe, ist etwas, das viele Menschen, die BDSM praktizieren, ohnehin ständig tun. Angesichts der deutlich stärkeren Stigmatisierung von BDSM in der Öffentlichkeit ist es nachvollziehbar, dass Anfänger annehmen, es sei zu hart für sie. Dabei existiert BDSM entlang eines breiten Spektrums, und durch unzählige Situationen mit Kolleginnen und Kollegen sehe ich, wie fein sie darin sind, körperliche Reaktionen zu lesen und Schläge, Timing und Druck entsprechend anzupassen.

    Ob sie es explizit benennen oder nicht, viele BDSM-Anbieter verfügen durch jahrelange, praktische Arbeit über eine ausgeprägte Intuition und Empathie.

    Wenn man die esoterischen und spirituellen Elemente, die in Tantrakreisen häufig präsent sind, weglässt, bin ich mir nicht sicher, ob BDSM und Tantra tatsächlich so unterschiedlich sind. Oft habe ich den Eindruck, dass sich, trotz unterschiedlicher Techniken, die Art und Weise, wie ich in einer Massage Raum halte, sehr der Art ähnelt, wie ich in einer BDSM-Session Raum halte. 

    Für manche Menschen, die sich zu BDSM hingezogen fühlen, ist Berührung genau das, was sie brauchen, um tiefer zu gehen. Wenn ich jemanden kräftig auspeitsche, möchte ich, dass diese Person präsent ist. Das kann nur geschehen, wenn Vertrauen vorhanden ist, nicht nur auf mentaler Ebene, auf der Wünsche, Grenzen und Tabus besprochen wurden, sondern auch auf körperlicher Ebene. Durch Berührung entsteht eine besondere Form von Vertrauen. Manchmal lege ich zwischen den Schlägen eine Hand auf die brennende Haut, damit die Person spürt, dass ich da bin. Wir atmen für einen Moment gemeinsam. Die gleiche Art nonverbaler Kommunikation kann auch in psychologisch geprägtem Spiel entstehen. 

    In letzter Zeit denke ich oft darüber nach, dass die Intention hinter Tantra und BDSM dieselbe sein kann und sich lediglich die Techniken unterscheiden. 

    Ich erlebe, dass manche Menschen, die sich zu BDSM hingezogen fühlen, ein höheres Maß an Intensität brauchen, um vollständig bei sich anzukommen. Die Aufgabe des Empfangens in einer Tantramassage ist nicht einfach, sie will geübt werden und geht nicht ohne Widerstände. Ebenso ist es nicht leicht, sich in einem BDSM-Kontext hinzugeben, körperlich wie mental. Doch genau in diesem inneren Zustand findet Transformation statt. 

    Wenn du also neugierig auf BDSM bist, aber zögerst, es auszuprobieren, kann manchmal eine einzige Erfahrung ausreichen, um dein Verständnis davon zu verändern.

  • Morning Edge Ritual – A BDSM Wake-Up Session

    Morning Edge Ritual - eine BDSM Wake-Up Session

    Kontrollierte Erregung und ritualisiertes Edging, um den Tag zu beginnen.

    Es ist Morgen, und dein Körper ist noch weich vom Schlaf. In diesem schwebenden Moment zwischen Träumen und Erwachen nimmst du leise Schritte wahr. Du fängst eine Spur meines Parfums auf, das Streifen meines Seidenkimonos. Erst dann spürst du, wie meine Hand dich ergreift.

    „Bleib still“, flüstere ich dir ins Ohr. „Tu nichts, was ich dir nicht sage. Keine Bewegung. Kein Laut.“

    Das Ritual beginnt hier, damit, dass ich meine Forderungen stelle, bevor es der Tag tut. Du wirst heute Morgen keine Erlösung erfahren, es sei denn, ich entscheide mich dafür, sie dir zu geben.

    „Atme ein“, sage ich, während meine Hand beginnt, dich sanft zu streicheln. „Atme aus.“ 

    Das ist die erste Anweisung, eine kinky morgendliche Atemmeditation, die deine Aufmerksamkeit durch meine langsame, bewusste Stimulation in deinen Körper bringt. Ich synchronisiere meine Berührung mit deinem Einatmen, mit deinem Ausatmen, und halte genau in dem Moment inne, in dem ich spüre, dass dein Atem schneller wird. 

    Hoch. Runter. Hoch. Runter. 

    Ich achte darauf, genau dann aufzuhören, wenn dein Körper noch mehr will, besonders dann. Ich verlangsame die Bewegungen, um dich daran zu erinnern, wer die Kontrolle hat. Dein Verlangen liegt bei mir, und ich kann jederzeit aufhören.

    Als meine Hand sich ein wenig schneller zu bewegen beginnt, erwacht dein Körper unter meiner Berührung zum Leben, und deine Hüften stoßen vor, trotz dir selbst. Mit immer weniger Aufwand entlocke ich dir immer stärkere Reaktionen.

    „Öffne die Augen“, sage ich zu dir.

    Du erkennst deutlich an meinem Lächeln, dass ich das hier sehr viel mehr genieße als du, und dass ich gerade erst angefangen habe.

    Edging am Morgen schärft deine Aufmerksamkeit. Dein Verlangen ist wach, gehalten, genau dort fixiert, wo ich es haben will. Den ganzen Tag in diesem Zustand der Hypererregung zu bleiben, mit dem Versprechen späterer Erleichterung, könnte dich produktiver machen. Es könnte deine Leistung im Fitnessstudio verbessern. Das ist mir egal. Es macht einfach Spaß, dich gleich morgens bis an den Rand zu treiben.

    Meine Hand muss sich jetzt kaum noch bewegen. Die kleinste Berührung reicht aus, um dich fast die Kontrolle verlieren zu lassen, aber eben nicht ganz. Ich genieße es, dir beim Winden zuzusehen. Ich liebe es, wie ein Mann durch die kleinste Bewegung meines Handgelenks zum Zittern gebracht werden kann. Vielleicht lasse ich dich heute betteln, einfach zu meinem Vergnügen.

    Als ich meine Hand schließlich zurückziehe, unvollendet, trägst du ein leises Summen unter der Haut. Dein Körper fühlt sich lebendiger an, aufmerksam für die kleinste Berührung. Dein Geist ist klarer, weniger zerstreut. Deine Lust wird zu Fokus.

    Jetzt kann der Tag beginnen.

  • Morning Sessions in Berlin

    Morgensessions in Berlin

    Morgens in einem Domina-Studio?

    Das kommt den wenigsten als Erstes in den Sinn, aber ich finde es ungemein aufregend, den Tag mit einem Flogging zu beginnen, mit Fisting oder damit, jemanden durch langsames Tease und Denial in den Wahnsinn zu treiben. Für einen Gast ist es außerdem eine wunderbare Möglichkeit, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, bevor die Welt beginnt, irgendetwas von ihm zu verlangen.

    Oft komme ich im Studio an, während Berlin noch halb schläft. Die Flure sind still, und die Echos der Sessions der Nacht zuvor hängen noch in der Luft. Die Leere und Ruhe lassen den Raum wie mein eigenes privates Schloss wirken, ein Ort voller Möglichkeiten. Manchmal habe ich das Studio ein oder zwei Stunden ganz für mich allein, oft begegne ich jedoch einer Kollegin, die genauso früh aufsteht wie ich, und wir tauschen ein Zwinkern aus, ein stilles Einverständnis darüber, dass wir beide gerade dabei sind, den Tag kinky zu beginnen.

    Wenn ich die Nacht mit jemandem in seinem Hotel verbracht habe, lasse ich meinen Sub vor mir aufstehen und sich vorbereiten, um dann auf allen Vieren auf weitere Anweisungen zu warten. Ich bevorzuge einen ruhigen Start in den Tag und lasse mir Zeit beim Aufstehen, wissend, dass er mich hört, ohne zu wissen, wie ich ihn als Nächstes benutzen werde. Wenn ich den Tag mit einem Workout begonnen habe, genießen meine Füße es, massiert und achtsam berührt zu werden. Oder vielleicht benutze ich ihn als meine Fußstütze, während ich meinen Kaffee trinke. In diesen Momenten der Stille ist meine Dominanz oft am deutlichsten spürbar. Es gibt keinen Grund zu hetzen oder die Stimme zu erheben, ich weiß, dass ich die Kontrolle habe.

    Eine Morgensession hat eine ganz besondere Qualität. Der Körper ist aufnahmefähig, noch unberührt von den Belastungen des Tages, und die Energie ist klarer und schärfer. Ich liebe das Gefühl, jemanden in den Tag hinein zu peitschen und ihm eine Welle von Empfindungen mitzugeben, die er mitnehmen kann, die Wärme frisch geschlagener Haut unter der Kleidung. Ich liebe auch, wie ein morgendliches Fisting eine warme, anhaltende Fülle hinterlässt, die noch lange spürbar ist, nachdem die Person das Studio verlassen hat. Manche tragen das Nachglühen einer Session den ganzen Tag mit sich, bewegen sich durch die Welt mit der Erinnerung an meine Hände, die noch entlang ihrer Wirbelsäule pulsieren. Ein luxuriöses Gefühl, das den ganzen Tag anhält. 

    Ab 8 Uhr biete ich folgende morgendliche Genüsse an: 

    Morning BDSM session in Berlin with submissive kneeling while domina enjoys coffee and holds wooden paddle
  • One Ruined Orgasm a Day in Berlin – 7 days with a Dominatrix

    Ein ruinierter Orgasmus pro Tag in Berlin – 7 Tage mit einer Domina

    Eine Woche süßer Qual

    Christoph besucht Berlin zwei bis drei Mal im Jahr, und Keuschheit steht dabei immer im Zentrum unserer Treffen. Für diesen Besuch habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Er sollte jeden Tag, den er in Berlin war „1 ruined orgasm a day“ an einem jeweils anderen Ort erleben, und ich bat ihn, ein Tagebuch zu führen, wie er die Tage erlebte. 

    Wie immer schloss er sich in den KG, sobald er den Zug bestiegen hatte. Ich bekam das Beweisfoto, noch bevor der Zug den Bahnhof überhaupt verlassen hatte. Ich liebe es, eine Session zu beginnen, bevor jemand physisch angekommen ist.

    Montag
    Der ruinierte Orgasmus Nr. 1 fand per Videoanruf statt. Ich hatte keine Zeit, in sein Hotel zu kommen, aber das war auch nicht nötig. Das Zittern in seiner Stimme und seine volle Konzentration auf meine Anweisungen reichten vollkommen aus. Die Woche begann mit einer kleinen Erinnerung: Ich halte deinen Schlüssel und ich kann jederzeit, von überall aus, die Kontrolle übernehmen.

    Dienstag
    Wir trafen uns im Atrium im SILBER Raum, dem mit dem rotierenden Andreaskreuz. Danach schnürte ich ihn fest in eine Lederzwangjacke, nahm ihm mit einer Ledermaske die Sinne und legte ihn auf das Bett. Fünf meiner Kolleginnen kamen neugierig und verspielt dazu und schlossen sich mir an. Wir streichelten ihn alle, leicht, langsam, wahnsinnig machend, bis er sich in diese perfekte, verzweifelte Enttäuschung auflöste. Das war ruinierter Orgasmus Nr. 2.

    Mittwoch
    Er hatte den ganzen Tag Termine, aber gegen Mittag teilte ich meinen Standort per Whatsapp mit ihm und sagte, er solle mich für den ruinierten Orgasmus Nr. 3 auf einer Parkbank mitten in Berlin treffen. Ich liebe diese Art von diskretem Spiel im öffentlichen Raum. Für vorbeigehende Menschen sahen wir einfach wie zwei Freunde aus, die Coffee to go trinken. Doch unter seinem Wintermantel spürte ich die Vibration des Spielzeugs, das ich ihm befohlen hatte zu tragen. Die Art, wie er versuchte, seinen Atem und seine Mimik ruhig zu halten, brachte mich zum Lächeln. Es erfreut mich, jemanden in der Öffentlichkeit beherrscht wirken zu sehen, während ich genau weiß, was unter der Kleidung passiert.

    Donnerstag
    Nach einem Theaterabend landeten wir noch auf ein Glas Wein in einer Bar um die Ecke. Ich beugte mich zu ihm, flüsterte, er solle in einer der Toilettenkabinen auf mich warten, und ließ mir Zeit, mein Getränk auszutrinken. Der ruinierte Orgasmus Nr. 4 passierte hinter der verschlossenen Tür, während die Musik aus der Bar gedämpft durch die Wände drang.

    Freitag
    Wir hatten ein wunderbares Essen im sehr schicken Restaurant The Knast, und später folgte der ruinierte Orgasmus Nr. 5 in seinem Hotel. Zu diesem Zeitpunkt reagierte sein Körper schon auf die kleinste Berührung so schnell, dass es fast nichts brauchte, um ihn über die Grenze zu bringen und ihm jede Erlösung zu verwehren.

    Samstag
    Bei mehrtägigen Sessions wie dieser habe ich gerne einen Zimmerschlüssel. Ich sagte ihm nicht, wann ich kommen würde, denn die Überraschung ist die halbe Freude. Er saß an seinem Laptop, völlig vertieft, als ich die Tür aufschloss und hereinkam. Seine Haltung veränderte sich sofort. Ich sagte ihm genau, was er zu tun hatte, und kurz darauf folgte der ruinierte Orgasmus Nr. 6.

    Er hatte nur noch wenig Zeit, bevor er zum Bahnhof aufbrechen musste, und ich fragte mich:


    „Soll ich ihm nach einer ganzen Woche der Verweigerung einen normalen, befriedigenden Orgasmus schenken oder soll er Berlin wirklich geil und tropfend verlassen?“

    Ich überlasse es deiner Fantasie, wofür ich mich entschieden habe…

  • From Atrium to Insomnia – BDSM Nights in Berlin

    Von Atrium ins Insomnia: BDSM-Nächte in Berlin

    Ich finde Gruppensessions unglaublich aufregend! Ich habe das Glück, in einem Studio voller verspielter, sinnlicher Wesen zu arbeiten, wo es leicht ist, eine Gruppe zusammenzubringen, und in Berlin zu leben, einer Stadt, in der sich kollektive Energie nachts auf die unerwartetste Weise entfalten kann.

    Was mich am Gruppenspiel besonders fasziniert, ist, wie die Chemie zwischen mehreren Körpern unvorhersehbare Wendungen nimmt. Ein Rhythmus entsteht, verschiebt sich, verwandelt sich in etwas völlig Neues. Jede Person bringt ihre eigene Vorstellungskraft ein und füttert das gemeinsame Spiel.

    Vor Kurzem hatte ich eine dieser Nächte mit einem meiner liebsten Stammgäste während einer Gruppensession, die im Atrium begann. Wir starteten mit einem privaten Ritual, bevor die anderen dazustießen. Und als wir schließlich in den Tempel gingen, das vibrierende Herz des Atriums, war die Energie aufgeladen. Eine sinnliche Szene wurde ekstatisch: Flogging, Spanking, hypnotische Beats.

    Mehr über diese Nacht im Atrium findest du hier.

    Irgendwann war unsere Zeit im Studio vorbei, aber ich war noch nicht fertig. Manche Nächte verlangen einfach nach mehr. Also nahm ich dieses Hochgefühl mit, und wir setzten es im Insomnia fort, einer echten Berliner Institution. Ich war im Laufe der Jahre auf vielen Partys dort, aber diese Nacht war besonders magisch.

    Mehr über diese besondere Nacht im Insomnia findest du hier.

  • Fisting

    Fisting

    The desire to be filled

    I remember the first time I saw an image of fisting. I was a teenager and came across Robert Mappelthorpe’s work in a photography book. A very visceral mix of curiosity, disbelief and fascination filled my innocent brain. I couldn’t believe that it was possible to fit an entire hand (let alone two) in there! At the same time, I was deeply touched by the aesthetic beauty and stillness of something that looked so intense. Fast forward to today and fisting is one of my favorite activities.

    I like the element of ritualistic preparation. Before the session begins, I set up the space I will be playing in, placing gloves and lube in the optimal places. I know my hands will be fully occupied later and I like to have what I need within arms reach so that I can stay fully in the moment. I know the “Fistee”, as I like to call them, has also spent time preparing both physically and mentally.

    When I enter with my hand, it’s as if the senses of my fingertips awaken. As I pass through the first ring, I love feeling the pulsations inside of the asshole. It is very intimate to feel this inner rhythm. Slowly, I go deeper and deeper, my hand held in a pleasurable tightness, waiting for the inner muscles to slowly, but surely relax and allow me in.

    I get a kick out of the expression on the face, the sound of the breath, the slow surrender of the body. These sounds and cues let me know where the limits are and where I should pause. Then comes the moment of surrender when the fist just slides in, making way for my hand, wrist and forearm. Sometimes I position a mirror in front of the Boomera kind of futuristic gynecological chair with lots of restraint optionswhen I am fisting so that the other person can see what I am doing. For those whose sexuality is visual, the image of my whole hand inside of the body is exhilarating!

    I can feel how orgasmic it is for the receiver, the sensation of being filled. I feed off of that energy as their whole body writhes and pulsates around my fist, like it’s plugged into an electric current. It’s not surprising that some fistees describe it as a full body sensation similar to being in love, or at one with the universe. There is something magical about being so deep inside of someone!

    And finally, I see the fist as a beautiful metaphor for resistance to being told that one shouldn’t derive pleasure from the asshole or that we should be ashamed of our desires. I see it as a rebellion against the velocity and distractions of daily life. There is so little space for slowness in one’s daily rhythm and when I fist, I take my time. It feels like a kind of kinky meditation. I understand now why that Mappelthorpe image resonated with me so much then and still marvel at the possibilities of the human body.